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Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Medikamentenhandels bei Casa Kua in Kreuzberg

Die Polizei durchsuchte Casa Kua in der Naunynstraße auf Grundlage eines Durchsuchungsbeschlusses und sicherte verschreibungspflichtige Medikamente, Betäubungsmittel, Datenträger sowie Bargeld im vierstelligen Bereich.

Redaktion

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt wegen des Verdachts des illegalen Handels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten im Zusammenhang mit einem Einsatz bei Casa Kua in der Naunynstraße in Kreuzberg. Ein Sprecher der Behörde sagte, die Ermittlungen beträfen diesen Verdacht.

Die Polizei vollstreckte in den Räumlichkeiten einen Durchsuchungsbeschluss. Nach der behördlichen Darstellung wurden verschreibungspflichtige Medikamente und Betäubungsmittel, Datenträger sowie Bargeld im vierstelligen Bereich sichergestellt.

Mehrere Tausend Menschen nahmen an einer queeren Demonstration in Kreuzberg teil und forderten den Schutz queeren Lebens. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bildeten den Hintergrund des Einsatzes bei Casa Kua.

Casa Kua setzt sich für einen besseren Zugang zur Gesundheitsversorgung für transgeschlechtliche, intergeschlechtliche, nichtbinäre und queere Menschen ein. Nach eigener Darstellung betrachtet das Projekt das deutsche Gesundheitssystem als diskriminierend und will traditionelle und konventionelle Behandlungen zusammenführen.

Quelle: www.rbb24.de

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